Psychotherapeutische Praxis

Sabine Ecker

Psychologische Psychotherapeutin

Verhaltenstherapie | EMDR I Hypnotherapie
Qigong und körperorientierte Verfahren

Qigong und körperorientierte Verfahren

Meiner Erfahrung nach kann es in manchen Fällen sehr sinnvoll sein, körperorientierte Verfahren (wie z.B. Qigong, Atemübungen, Übungen zur Körperwahrnehmung, zur Achtsamkeit oder zum Ausdruck von Gefühlen) auch in die Beratung oder Psychotherapie mit einzubeziehen.
Dies halte ich z.B. für sinnvoll,

Qigong ist neben der Akupunktur und weiteren Verfahren eine der Säulen der traditionellen chinesischen Medizin. Die Übungen gehen auf eine Jahrtausende alte Tradition zurück und enthalten immer die drei Aspekte der Körperhaltung oder -bewegung, der Atmung und der Vorstellungskraft.

Übungen in Ruhe sind manchmal den westlichen Entspannungsverfahren (vor allem dem Autogenen Training) bzw. den Selbsthypnosetechniken sehr ähnlich und enthalten oft sehr ansprechende, poetische Vorstellungsbilder. Es gibt auch eine ganze Vielzahl von bewegten Übungen mit unterschiedlicher medizinischer Zielsetzung und unterschiedlichen körperlichen Anforderungen, wobei die „ganz einfachen“ Übungen manchmal die mit der tiefgreifendsten Wirkung sind (eine der wichtigsten Grundübungen des Qigong ist z.B. das „Stehen wie ein Baum“).

Ich sammle selbst seit vielen Jahren Erfahrungen mit Taijiquan (auch als „chinesisches Schattenboxen“ bekannt, d.h. eine Kampfkunst mit sehr langsamen, meditativen Bewegungen), Qigong und anderen Bewegungskünsten. Dabei konnte ich immer wieder erleben, wie tiefgreifend und berührend diese Erfahrungen sein können, und wie eng das körperliche und das psychische Erleben oft miteinander verknüpft sind. Auch spezielle Fortbildungen zum Einsatz körperorientierter Verfahren in der Psychotherapie haben meine Arbeit sehr bereichert.